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Anordnung der Betreuung bei Erblindung
Erblindung allein rechtfertigt nicht die Einrichtung einer Betreuung Die Erblindung des Betroffenen alleine rechtfertigt, auch wenn der Betroffene sie selbst beantragt, noch nicht die Einrichtung einer Betreuung. Erst dann, wenn nach Ausschöpfung aller dem Betroffenen nach den gesetzlichen Bestimmungen zustehenden sozialen Hilfen immer noch Hilfsbedürftigkeit besteht, kommt die Einrichtung einer Betreuung für bestimmte Aufgaben in Betracht.

OLG Köln, Urt. v. 05.11.2001 - 16 Wx 220/01