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Betreuerwechsel und Vorschlag des Betreutena) Im Verfahren über
die Verlängerung einer bestehenden Betreuung nach § 295 FamFG
ist gegen die Beschwerdeentscheidung die zulassungsfreie Rechtsbeschwerde
gemäß § 70 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 FamFG statthaft. Dies gilt
auch, wenn sich der Betroffene nicht gegen die Verlängerung der Betreuung,
sondern nur gegen die Auswahl des Betreuers wendet.
b) Ist im Zusammenhang mit der Entscheidung über die Verlängerung einer bereits bestehenden Betreuung über einen Betreuerwechsel zu befinden, richtet sich die Auswahl der Person des Betreuers nicht nach § 1908 b Abs. 3 BGB, sondern nach der für die Neubestellung eines Betreuers maßgeblichen Vorschrift des § 1897 BGB. c) Eine von dem volljährigen Betreuten als Betreuer vorgeschlagene Person kann deshalb nur dann abgelehnt werden, wenn deren Bestellung dem Wohl des Volljährigen zuwiderlaufen würde, § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB. |