![]() |
| © 2000 - AnwaltOnline |
WohnungsauflösungEs steht außer
Frage, daß eine Wohnungsauflösung gleichzeitig der Verlust des
bisherigen Lebensmittelpunktes ist, was auch leicht den Verlust des Bekanntenkreises
zur Folge hat. Daher bedarf es besonderen Schutzes vor übereilten
Maßnahmen - der Betreuer muß die Genehmigung des Betreuungsgerichts
einholen.
Für die Kündigung eines Mietvertrages über den vom Betreuten selbst genutzten Wohnraum oder Erklärungen, die auf die Aufhebung eines solchen Mietverhältnisses gerichtet sind, bedarf es der Genehmigung des Betreuungsgerichts (§ 1907 Abs. 1,2 BGB). Dasselbe gilt für die Weiter- oder Untervermietung der Mietwohnung aber auch einer eigengenutzten Eigentumswohnung des Betreuten (§ 1907 Abs. 3 BGB). Sie benötigen einen AnwaltOnline Direkt Zugang im Bereich Betreuungsrecht. Sie haben noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos anmelden und sofort weiterlesen! |