(1) Der dem Betreuer zu vergütende Zeitaufwand ist1.in den ersten drei Monaten der Betreuung mit fünfeinhalb,Hat der Betreute seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einem Heim, beträgt der Stundenansatz
2.im vierten bis sechsten Monat mit viereinhalb,
3.im siebten bis zwölften Monat mit vier,
4.danach mit zweieinhalb Stunden im Monat anzusetzen.1.in den ersten drei Monaten der Betreuung achteinhalb,(2) Ist der Betreute mittellos, beträgt der Stundenansatz
2.im vierten bis sechsten Monat sieben,
3.im siebten bis zwölften Monat sechs,
4.danach viereinhalb Stunden im Monat.1.in den ersten drei Monaten der Betreuung viereinhalb,Hat der mittellose Betreute seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht in einem Heim, beträgt der Stundenansatz
2.im vierten bis sechsten Monat dreieinhalb,
3.im siebten bis zwölften Monat drei,
4.danach zwei Stunden im Monat.1.in den ersten drei Monaten der Betreuung sieben,(3) Heime im Sinne dieser Vorschrift sind Einrichtungen, die dem Zweck dienen, Volljährige aufzunehmen, ihnen Wohnraum zu überlassen sowie tatsächliche Betreuung und Verpflegung zur Verfügung zu stellen oder vorzuhalten, und die in ihrem Bestand von Wechsel und Zahl der Bewohner unabhängig sind und entgeltlich betrieben werden. § 1 Abs. 2 des Heimgesetzes gilt entsprechend.
2.im vierten bis sechsten Monat fünfeinhalb,
3.im siebten bis zwölften Monat fünf,
4.danach dreieinhalb Stunden im Monat.(4) Für die Berechnung der Monate nach den Absätzen 1 und 2 gelten § 187 Abs. 1 und § 188 Abs. 2 erste Alternative des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend. Ändern sich Umstände, die sich auf die Vergütung auswirken, vor Ablauf eines vollen Monats, so ist der Stundenansatz zeitanteilig nach Tagen zu berechnen; § 187Abs. 1 und § 188 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gelten entsprechend. Die sich dabei ergebenden Stundenansätze sind auf volle Zehntel aufzurunden.
(5) Findet ein Wechsel von einem beruflichen zu einem ehrenamtlichen Betreuer statt, sind dem beruflichen Betreuer der Monat, in den der Wechsel fällt, und der Folgemonat mit dem vollen Zeitaufwand nach den Absätzen1 und 2 zu vergüten. Dies gilt auch dann, wenn zunächst neben dem beruflichen Betreuer ein ehrenamtlicher Betreuer bestellt war und dieser die Betreuung allein fortführt. Absatz 4 Satz 2 und 3 ist nicht anwendbar.