Ort und Datum:
den
Für den Fall, dass ich,
geboren am
wohnhaft in meinen
Willen nicht mehr bilden oder verständlich äußern kann,
verfüge ich gegenüber jedem, der Entscheidungen über meine
Person zu treffen hat, folgendes:
1. Kommt es zu einer der
nachfolgend genannten Situationen, so sind die anschließenden Bestimmungen
zu beachten:
a. Wenn ich mich aller Wahrscheinlichkeit
nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinde;
b. Wenn eine unheilbare,
tödlich verlaufende Krankheit im Endstadium vorliegt, selbst dann,
wenn der Todeszeitpunkt noch nicht absehbar ist;
c. Wenn in Folge einer Gehirnschädigung
(direkt oder indirekt) meine Fähigkeit, Einsichten zu gewinnen, Entscheidungen
zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, nach Einschätzung
zweier erfahrener Ärztinnen oder Ärzte aller Wahrscheinlichkeit
nach unwiederbringlich erloschen ist, selbst wenn der Todeszeitpunkt noch
nicht absehbar ist.
optional: Verwenden Ja Nein
Es soll die Einschätzung
der folgenden Ärzte eingeholt werden:
[Namen und Anschrift]
Es ist mir bewusst, dass
in solchen Situationen die Fähigkeit zu Empfindungen erhalten sein
kann und dass ein Aufwachen aus diesem Zustand nicht ganz sicher auszuschließen,
aber sehr unwahrscheinlich ist.
d. Wenn ich in Folge eines
weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses (z.B. bei Demenzerkrankung) auch
mit ausdauernder Hilfestellung nicht mehr in der Lage bin, Nahrung und
Flüssigkeit auf natürliche Weise zu mir zu nehmen.
optional: Verwenden Ja Nein
e. Eigene Beschreibung der
Anwendungssituation: (Wenn sie mit Einwilligungsunfähigkeit einhergehen
könnte)
2. Festlegungen zu Einleitung,
Umfang oder Beendigung bestimmter ärztlicher Maßnahmen:
a) Lebenserhaltende Maßnahmen
Ich wünsche,
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B
A:
- dass alles medizinisch
Mögliche getan wird, um mich am Leben zu erhalten und meine Beschwerden
zu lindern.
- auch fremde Gewebe und Organe zu erhalten, wenn dadurch mein
Leben verlängert werden könnte.
B:
dass alle lebenserhaltenden
Maßnahmen unterlassen werden. Hunger und Durst sollen auf natürliche
Weise gestillt werden, gegebenenfalls mit Hilfe bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme.
Ich wünsche fachgerechte Pflege von Mund und Schleimhäuten sowie
menschenwürdige Unterbringung, Zuwendung, Körperpflege und das
Lindern von Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Angst, Unruhe und anderer
belastender Symptome.
b) Schmerz- und Symptombehandlung
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B
A: Ich wünsche eine
fachgerechte Schmerz- und Symptombehandlung, hierzu aber keine bewusstseinsdämpfenden
Mittel.
B: Wenn alle sonstigen medizinischen
Möglichkeiten zur Schmerz- und Symptomkontrolle versagen, wünsche
ich zur Beschwerdelinderung auch bewusstseinsdämpfende Mittel.
Die unwahrscheinliche Möglichkeit
einer ungewollten Verkürzung meiner Lebenszeit durch schmerz- und
symptomlindernde Maßnahmen nehme ich in Kauf.
c) Lebensverlängernde
medizinische Maßnahmen
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B
A: Alle medizinisch möglichen
Maßnahmen sollen unternommen werden (z.B. Dialyse, künstliche
Beatmung, fremdes Gewebe, fremde Organe, etc.), um mich am Leben zu erhalten
soweit in dieser Verfügung nicht ein anderes verfügt ist.
B: Es sollen keine lebenserhaltenden
Maßnahmen (z.B. Dialyse, fremdes Gewebe, fremde Organe, etc.) durchgeführt
bzw. schon eingeleitete eingestellt werden, sofern ein anderes nicht verfügt
ist.
Unterauswahl:
Bitte
Variante wählen Variante A Variante
B
A: Es
soll auch keine künstliche Beatmung durchgeführt bzw. eine schon
eingeleitete Beatmung eingestellt werden, sofern ich Medikamente zur Linderung
der Luftnot erhalte. Die Möglichkeit einer Bewusstseinsdämpfung
oder einer ungewollten Verkürzung meiner Lebenszeit durch diese Medikamente
nehme ich in Kauf.
B: Ich
wünsche eine künstliche Beatmung, falls dies mein Leben verlängern
kann.
d) Künstliche Ernährung
und künstliche Flüssigkeitszufuhr
i. Bitte
Variante wählen Variante A Variante
B
A: Ich wünsche, dass
eine künstliche Ernährung unabhängig von meinem Krankheitszustand
und meiner Lebenserwartung begonnen oder weitergeführt wird.
B: Ich wünsche, dass
keine künstliche Ernährung - unabhängig von der Form der
künstlichen Zuführung der Nahrung (z.B. Magensonde durch Mund,
Nase oder Bauchdecke, venöse Zugänge) - erfolgt. Dies gilt auch
dann, wenn der Tod nicht unmittelbar bevorsteht.
ii. Bitte
Variante wählen Variante A Variante
B Variante C Variante D
A: Ich wünsche eine
künstliche Flüssigkeitszufuhr.
B: Ich wünsche die
Reduzierung künstlicher Flüssigkeitszufuhr nach ärztlichem
Ermessen.
C: Ich wünsche eine
künstliche Flüssigkeitszufuhr nur in den Fällen, in denen
dies in vermindertem Maße palliativmedizinisch erforderlich ist (z.B.
zur Medikamentengabe).
D: Ich wünsche die
Unterlassung jeglicher künstlicher Flüssigkeitszufuhr.
e) Gabe von Antibiotika,
Blut u.ä. zur Lebensverlängerung
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B
A: Kann durch die Gabe mein
Leben verlängert werden, so ist die Maßnahme erwünscht.
B: Die Gabe soll nur erfolgen,
wenn dies zur Linderung meiner Beschwerden erforderlich ist.
f) Wiederbelebung
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B Variante C Variante D
A: Ich wünsche in jedem
Fall Versuche der Wiederbelebung.
B: Ich wünsche die
Unterlassung von Versuchen zur Wiederbelebung in den oben beschriebenen
Situationen und dass der Notarzt nicht verständigt wird bzw. dass
ein ggf. hinzugezogener Notarzt unverzüglich über meine Ablehnung
von Wiederbelebungsmaßnahmen informiert wird.
C: Nicht nur in den oben
beschriebenen Situationen, sondern in allen Fällen eines Kreislaufstillstands
oder Atemversagens lehne ich Wiederbelebungsmaßnahmen ab, sofern
diese Situationen nicht im Rahmen medizinischer Maßnahmen unerwartet
eintreten.
D: Nicht nur in den oben
beschriebenen Situationen, sondern in allen Fällen eines Kreislaufstillstands
oder Atemversagens lehne ich Wiederbelebungsmaßnahmen ab.
Optionale weitere Verfügungen:
VerwendenJa Nein g)
Behandlungsart
Ich möchte (1,2 maximal
3 Optionen auswählen)
zum Sterben ins Krankenhaus verlegt werden.
wenn irgend möglich zu Hause bzw. in vertrauter Umgebung sterben.
wenn möglich in einem Hospiz sterben.
dort sterben, wo meine Würde, Versorgung und Selbstbestimmung am besten
gewahrt sein werden.
VerwendenJa Nein h)
Beistand am Lebensende
Ich möchte
menschlichen und/oder
spirituellen und/oder
fachlichen
VerwendenJa Nein
Beistand durch folgende
Personen:
VerwendenJa Nein
Kirche oder Weltanschauungsgemeinschaft:
VerwendenJa Nein
Sterbebegleitung durch Hospiz-/Palliativdienst:
VerwendenJa Nein
Benennung von Ärztin
/ Arzt des Vertrauens:
4. Durchsetzung, Auslegung
und Verbindlichkeit dieser Verfügung
Für den Fall, dass eine
Ärztin oder ein Arzt oder das Behandlungsteam nicht bereit sein sollte,
meinen vorliegend geäußerten Willen zu befolgen, erwarte ich,
dass für eine anderweitige medizinische und/oder pflegerische Behandlung
gesorgt wird. Von meiner Vertreterin/meinem Vertreter erwarte ich, dass
die weitere Behandlung so organisiert wird, dass mein Wille durchgesetzt
wird.
Diese Patientenverfügung
gilt verbindlich. Solange ich sie nicht widerrufen habe, wünsche ich
nicht, dass mir in der konkreten Anwendungssituation eine Änderung
meines Willens unterstellt wird.
Wenn aber die behandelnden
Ärztinnen und Ärzte / das Behandlungsteam / mein(e) Vertreter(in)
aufgrund meiner Gesten, Blicke oder anderen Äußerungen die Auffassung
vertreten, dass ich entgegen den Festlegungen in meiner Patientenverfügung
doch behandelt oder nicht behandelt werden möchte, dann ist zu ermitteln,
ob die Festlegungen in meiner Patientenverfügung noch meinem aktuellen
Willen entsprechen.
5. Letztentscheidung über
medizinische Maßnahmen / meinen mutmaßlichen Willen
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B Variante C
A: Die Letztentscheidung
über medizinische Maßnahmen / meinen mutmaßlichen Willen
soll durch meine/meinen Bevollmächtigte(n) nach ärztlicher Aufklärung
über meinen akuten Zustand erfolgen.
B: Die Letztentscheidung
über medizinische Maßnahmen / meinen mutmaßlichen Willen
soll durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt erfolgen.
C: Die Letztentscheidung
über medizinische Maßnahmen / meinen mutmaßlichen Willen
soll möglichst im Konsens aller Beteiligten (einschließlich
des Behandlungs- bzw. Pflegeteams) erfolgen.
6. Vertrauenspersonen für
die spätere Vorlage
Ich bevollmächtige folgende
Person(en), meinen hier zum Ausdruck gebrachten Willen zu vertreten, wenn
ich dazu nicht mehr in der Lage bin:
1. Bevollmächtigte(r):
Vorname, Name
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Telefon
2. Bevollmächtigte(r):
Vorname, Name
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Telefon
VerwendenJa Nein :
Nähere Bestimmung des Verhältnisses (z.B. nur gemeinsame Entscheidung):
7. Organspende
Bitte
Variante wählenVariante A Variante
B
A: Ich stimme einer Entnahme
meiner Organe nach meinem Tod zu Transplantationszwecken zu (Verwenden Ja Nein
und habe einen Organspendeausweis ausgefüllt). Komme ich nach ärztlicher
Beurteilung bei einem sich abzeichnenden Hirntod als Organspender in Betracht
und müssen dafür ärztliche Maßnahmen durchgeführt
werden, die ich in meiner Patientenverfügung ausgeschlossen habe,
dann
Bitte
Variante wählenVariante i Variante
ii
i: geht die von mir erklärte
Bereitschaft zur Organspende vor.
ii: gehen die Bestimmungen
in meiner Patientenverfügung vor.
B: Ich lehne eine Entnahme
meiner Organe nach meinem Tod zu Transplantationszwecken ab.
8. Weitere Vorsorgeverfügungen
VerwendenJa Nein
Ich habe zusätzlich
zur Patientenverfügung eine Vorsorgevollmacht für Gesundheitsangelegenheiten
erteilt und den Inhalt dieser Patientenverfügung mit der von mir bevollmächtigten
Person besprochen:
Bevollmächtigte(r)
Vorname, Name
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Telefon
VerwendenJa Nein
Ich habe eine Betreuungsverfügung
zur Auswahl des Betreuers erstellt
(Verwenden Ja Nein :
und den Inhalt dieser Patientenverfügung mit der/dem von mir gewünschten
Betreuerin/ Betreuer besprochen).
gewünschte(r) Betreuerin/Betreuer
Vorname, Name
Straße, Hausnummer
PLZ, Ort
Telefon
VerwendenJa Nein
Ich habe einen Notfallbogen
ausgefüllt, den auch meine Hausärztin/mein Hausarzt bestätigt
hat.
9. Schlussbemerkungen
a) Soweit ich bestimmte Behandlungen
wünsche oder ablehne, verzichte ich ausdrücklich auf eine (weitere)
ärztliche Aufklärung.
b) Mir ist die Möglichkeit
der Änderung und des Widerrufs einer Patientenverfügung bekannt.
c) Ich bin mir des Inhalts
und der Konsequenzen meiner darin getroffenen Entscheidungen bewusst.
d) Ich habe die Patientenverfügung
in eigener Verantwortung und ohne äußeren Druck erstellt.
VerwendenJa Nein
Darüber hinaus habe
ich mich vor der Erstellung dieser Patientenverfügung informiert durch
und beraten lassen durch .
e) Ich bin im Vollbesitz
meiner geistigen Kräfte.
f) Als Interpretationshilfe
zu meiner Patientenverfügung habe ich eine persönliche Darstellung
erstellt und beigefügt. Diese gilt insbesondere für nicht ausdrücklich
bzw. nicht hinreichend konkret geregelte Situationen. Ansonsten ist für
diese mein mutmaßlicher Wille zu ermitteln.
g) Bitte
Variante wählen Variante A Variante
B
A: Diese Patientenverfügung
gilt solange, bis ich sie widerrufe.
B: Diese Patientenverfügung
soll nach Ablauf von
(Zeitangabe) ihre Gültigkeit verlieren, es sei denn, dass ich sie
durch meine Unterschrift erneut bekräftige.
_________________________________
Datum:
Unterschrift