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Erneut saisonbereinigte Abnahme
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Nicht saisonbereinigte Zunahme
auch im Zuge der einsetzenden Winterpause
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Weiterhin keine konjunkturelle
Belebung am Arbeitsmarkt
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland
hat im November weniger zugenommen als üblicherweise in diesem Monat.
Saisonbereinigt ist sie wiederum zurückgegangen. Dagegen hat sich
die Erwerbstätigkeit auch im September ungünstig entwickelt.
Sie ist – von jahreszeitlichen Einflüssen bereinigt – weiter gesunken.
„Seit dem Frühjahr
entwickelt sich die Arbeitslosigkeit verhältnismäßig günstig.
So hat die Arbeitslosigkeit seit Ende April saisonbereinigt um 75.000 abgenommen.
Dies ist vor allem Ergebnis der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik.
Die von der wirtschaftlichen Belebung ausgehenden Impulse haben den Arbeitsmarkt
noch nicht erreicht“, erläuterte Florian Gerster, Vorstandsvorsitzender
der BA.
Arbeitslosenzahl
im November: +32.700 auf 4.184.500
Arbeitslosenquote im November:
unverändert 10,0 Prozent
EU-standardisierte Erwerbslosenquote
im November: unverändert 9,3 Prozent „Die Zahl der Arbeitslosen in
Deutschland ist im November auch im Zuge der einsetzenden Winterpause um
32.700 auf 4.184.500 gestiegen. In Westdeutschland hat sie um 27.800 auf
2.665.800, in Ostdeutschland um 4.900 auf 1.518.700 zugenommen“, teilte
Finanzvorstand F.-Jürgen Weise mit. Im Vergleich zum Vorjahr waren
es 158.700 Arbeitslose mehr (West: +145.500; Ost: +13.200). Die Arbeitslosenquote
betrug 10,0 Prozent (Westen: 8,1 Prozent; Osten: 17,4 Prozent).
Von jahreszeitlichen Einflüssen
bereinigt nahm die Arbeitslosigkeit im November bundesweit um 18.000 ab
(West: -10.000; Ost: -8.000), nach -10.000 im Durchschnitt der Monate Mai
bis Oktober. Im ersten Jahresdrittel gab es noch monatsdurchschnittliche
Zunahmen von 53.000. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug im November
10,5 Prozent, die EU-standardisierte Erwerbslosenquote 9,3 Prozent.
Die Zugänge in Arbeitslosigkeit
waren im November wie bisher spürbar stärker als vor einem Jahr.
Dabei waren auch die Meldungen aus Erwerbstätigkeit weiterhin wesentlich
zahlreicher. Dies zeigt, dass die Wachstumsschwäche den Arbeitsmarkt
nach wie vor belastet. Zugleich gab es weitaus mehr Abmeldungen aus der
Arbeitslosigkeit, und zwar sowohl in Beschäftigung, vor allem aber
in Nichterwerbstätigkeit.
Die Zahl der Erwerbstätigen
ist, nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes, jahreszeitlich
bedingt im September um 182.000 auf 38,41 Mio gestiegen.
Damit lag sie um 454.000
unter dem Vorjahresstand. Saisonbereinigt nahm die Erwerbstätigkeit
im September dagegen weiter ab. Der Rückgang um 29.000 war etwa so
groß wie im Durchschnitt der Monate April bis August (-24.000), aber
schwächer als im ersten Quartal (monatsdurchschnittlich: -37.000).
Die Abschwächung des Rückgangs seit April beruht u.a. auf dem
deutlichen Anstieg geförderter selbständiger Existenzen sowie
ausschließlich geringfügiger Beschäftigung.
Im Rahmen der Nachvermittlungsaktion
der Berufsberatung verringerte sich die Zahl der noch unversorgten Lehrstellenbewerber
von Ende September bis Ende November um 13.700 auf 21.300. Die Zahl der
damals noch unbesetzten Stellen nahm um 8.800 auf 6.100 ab. Zugleich gab
es aber neue oder erneute Bewerber- und Stellenmeldungen für das bereits
laufende Ausbildungsjahr, vor allem weil Ausbildungen nicht angetreten
oder abgebrochen worden. Von den 23.500 seit Anfang Oktober gemeldeten
Bewerbern waren zuletzt 17.500 noch nicht vermittelt und von den 11.100
eingegangenen Stellen waren 5.600 noch frei. Alles in allem standen damit
Ende November 38.800 noch unversorgte Bewerber 11.700 noch offenen Lehrstellen
gegenüber.