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Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Mai 2003Saisonbereinigte
Abnahme der Arbeitslosigkeit
Wachstumsschwäche belastet Arbeitsmarkt Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai saisonbedingt erneut zurückgegangen. Das Minus war deutlich stärker als im Jahr zuvor. Saisonbereinigt nahm die Arbeitslosigkeit sogar leicht ab. Die Erwerbstätigkeit hat sich im März ungünstig entwickelt. Sie erhöhte sich allein aus jahreszeitlichen Gründen, saisonbereinigt ist sie weiter gesunken. Die Wachstumsschwäche belastet nach wie vor den Arbeitsmarkt. Dass sich die Arbeitslosenzahl im Mai vergleichsweise günstig entwickelt hat, dürfte vor allem auf aktivierenden Maßnahmen im Rahmen der Vermittlungsoffensive und auf den beiden Reformgesetzen am Arbeitsmarkt beruhen. Arbeitslosenzahl im Mai 2003: -152.800 auf 4.342.400 Arbeitslosenquote im Mai 2003: -0,4 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent Die Arbeitslosigkeit hat
im Mai bundesweit um 152.800 auf 4.342.400 abgenommen, im Westen um 96.200
auf 2.714.800, im Osten um 56.600 auf 1.627.500. Gegenüber dem Vorjahr
gab es in Deutschland 396.000 Arbeitslose mehr (Westen: +306.100; Osten:
+89.800). Die Arbeitslosenquote belief sich auf 10,4 Prozent, im Westen
auf 8,2 Prozent und im Osten auf 18,6 Prozent.
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