(1) Unberührt
bleiben die urlaubsrechtlichen Bestimmungen des Arbeitsplatzschutzgesetzes
vom 30. März 1957 (Bundesgesetzbl. I S. 293), geändert durch
Gesetz vom 22. März 1962 (Bundesgesetzbl. I S. 169), des Neunten Buches
Sozialgesetzbuch, des Jugendarbeitsschutzgesetzes vom 9. August 1960 (Bundesgesetzbl.
I S. 665), geändert durch Gesetz vom 20. Juli 1962 (Bundesgesetzbl.
I S. 449), und des Seemannsgesetzes vom 26. Juli 1957 (Bundesgesetzbl.
II S. 713), geändert durch Gesetz vom 25. August 1961 (Bundesgesetzbl.
II S. 1391), jedoch wird
a) in §
19 Abs. 6 Satz 2 des Jugendarbeitsschutzgesetzes der Punkt hinter dem letzten
Wort durch ein Komma ersetzt und folgender Satzteil angefügt:„und
in diesen Fällen eine grobe Verletzung der Treuepflicht aus dem Beschäftigungsverhältnis
vorliegt.“;
b) § 53 Abs.
2 des Seemannsgesetzes durch folgende Bestimmung ersetzt: „Das Bundesurlaubsgesetz
vom 8. Januar 1963 (Bundesgesetzbl. I S. 2) findet auf den Urlaubsanspruch
des Besatzungsmitglieds nur insoweit Anwendung, als es Vorschriften über
die Mindestdauer des Urlaubs enthält.“
(2) Mit dem Inkrafttreten
dieses Gesetzes treten die landesrechtlichen Vorschriften über den
Erholungsurlaub außer Kraft. In Kraft bleiben jedoch die landesrechtlichen
Bestimmungen über den Urlaub für Opfer des Nationalsozialismus
und für solche Arbeitnehmer, die geistig oder körperlich in ihrer
Erwerbsfähigkeit behindert sind.